Siebdruck

Für den Siebdruck benutzt man ein feinmaschiges Gewebe oder ein Sieb aus Seide, synthetischem Stoff oder Metall, das auf einen Rahmen gespannt wird, der heutzutage aus Metall ist, früher jedoch aus Holz war. Dieses Gewebe muss per Hand vorbereitet werden, indem man ausgeschnittene Schablonen auf dieses legt, eine Füllflüssigkeit oder ein fotomechanisches Verschlusssystem benutzt. Der Zweck dieser Methoden ist der, dass das Gewebe in den Zonen farbundurchlässig gemacht wird, die nicht gedruckt werden sollen und offen bleibt in den Zonen, die das Bild des Siebdrucks beinhalten.

Sobald das Gewebe vorbereitet ist, legt man darunter den Träger, auf den gedruckt werden soll und darüber die Tinte, die mit einem Rakel darauf gedrückt wird. Diese Operation wird per Hand oder mechanisch so oft wiederholt wie Träger bedruckt werden sollen und wie viele Farben notwendig sind, wobei alle vorherigen Farben erst trocknen müssen bevor eine neue Farbe gedruckt wird.

Der Ursprung des Siebdruckes schreibt man sowohl den Chinesen als auch den Ägyptern zu. Seine Nutzung in Europa ist recht neu, denn der Siebdruck wurde erst 1890 in Großbritannien eingeführt; von dort aus ging dieser über nach Frankreich, vor allem in die Region von Lion, wo diese Technik ausschließlich für das Bedrucken von Stoffen benutzt wurde. Zu Beginn des XX. Jahrhunderts wurde der Siebdruck erstmals in der Grafik benutzt und in den siebziger Jahren revolutionierten die Popart-Künstler diesen, um ihre Sicht der volkstümlichen Kultur darzustellen.

Grafische Werke Stich Lithografie Siebdruck

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